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Wir regeln das schon!

Partizipation von Kindern und Eltern gehört zu den im Schulprogramm vereinbarten Zielen der Schule. Selbstverantwortung und Selbständigkeit entwickeln, miteinander Vereinbarungen treffen, die Rechte und Bedürfnisse anderer zu respektieren und miteinander freundlich zu sprechen, zählt unter anderem zu dem Ansatz „demokratisch handeln lernen". 

Um diese Kompetenzen zu üben und zu erproben, braucht es relevante Gelegenheiten. In den wöchentlich stattfindenden Gruppenkonferenzen üben die Kinder ihr Mitspracherecht aus, sie treffen Absprachen und lernen, ihre Anliegen vorzutragen. Über die Gruppensprecherinnen und –sprecher (in der Regel ein Junge und ein Mädchen) werden die wichtigsten Anliegen in die Kinderkonferenz eingebracht, welche einmal im Monat, bei Bedarf auch häufiger, stattfindet. Hier ist der Ort für den übergreifenden Austausch der Lerngruppen und für gemeinsame Initiativen.

Ein Vorhaben, das sich auf diesem Wege entwickelt hat, ist die Gestaltung der Hofpausen. Ausgangspunkt war eine Umfrage über das Pausenverhalten der Schülerinnen und Schüler, zur Zufriedenheit, zu Wünschen und zu Vorschlägen für Veränderungen in Bezug auf die Pausen. Ergebnisse dieser Umfrage waren:

  1. Viele Kinder möchten gerne in den Pausen im Klassenraum bleiben, um in Ruhe ein Spiel zu spielen oder zu lesen.
  2. Einige Kinder langweilen sich in den Pausen auf dem Schulhof und wissen nicht, was sie tun können. Manchmal ärgern sie dann andere Kinder.

In der Folge entwickelten die Gruppensprecherinnen und –sprecher drei Projekte:

  • Die Wunschpause
  • Die Pausenspielausleihe
  • Die Mädchenfußballpause